Die Ghost Recon-Reihe steht offenbar vor einem grundlegenden Neuanfang. Ubisoft soll aktuell an einem neuen Ableger arbeiten, der intern unter dem Namen „Project Over“ entwickelt wird. Statt auf offene Welten und Rollenspiel-Elemente wie in Wildlands oder Breakpoint zu setzen, soll die Serie zu ihrem ursprünglichen taktischen Kern zurückkehren – und dabei technisch einen großen Schritt machen.
Das neue Ghost Recon entsteht laut aktuellen Berichten in der Unreal Engine 5, was das Ende der bisherigen Anvil-Engine für diese Reihe bedeuten könnte. Während Ubisoft in den letzten Jahren intensiv auf eigene Technologien setzte (z. B. Anvil für Assassin’s Creed oder Snowdrop für The Division), scheint die Wahl hier bewusst zugunsten einer moderneren First-Person-Erfahrung ausgefallen zu sein.
Ein realistisches Einsatzszenario
Das neue Ghost Recon soll in einem fiktiven Konflikt in Südostasien angesiedelt sein, bekannt als „Nimon-Krieg“. Spieler werden als Spezialeinheit hinter feindlichen Linien operieren, verdeckte Missionen durchführen und sich durch dichte Dschungel, zerstörte Siedlungen und befestigte Stellungen kämpfen.

Im Fokus steht laut Insidern eine dichte, realistische Atmosphäre:
- Ego-Perspektive statt Third-Person
- Hoher taktischer Anspruch
- Weniger Action, mehr Planung und Vorsicht
- Dauerhafte Konsequenzen, z. B. der mögliche Verlust von Teammitgliedern
- Realistisches Schaden- und Trefferverhalten
Inspiriert sei der Stil angeblich von Spielen wie Ready or Not, verbunden mit der cineastischen Präsentation moderner Shooter wie Call of Duty: Modern Warfare.
Warum Unreal Engine 5?
Die Umstellung auf Unreal Engine 5 könnte mehrere Gründe haben:
| Vorteil | Bedeutung für das Spiel |
|---|---|
| Verbesserte Licht- und Schatteneffekte | Atmosphäre und Tarnung wirken glaubwürdiger |
| Realistischere Material- und Umgebungsdarstellung | Dschungel und Städte wirken dichter und lebendiger |
| Fortschrittliche KI-Systeme | Gegner sollen dynamisch reagieren, Deckung suchen und taktisch agieren |
| Bessere Werkzeuge für schnelle Iteration | Weniger Ressourcen für Engine-Pflege, mehr Fokus auf Gameplay |
Allerdings gab es in der Vergangenheit bei manchen UE5-Spielen Leistungsschwankungen auf Konsolen – Optimierung dürfte daher ein wichtiger Punkt werden.
Ein Neustart nach Jahren der Kritik
Ghost Recon befand sich in den letzten Jahren im Umbruch:
| Titel | Reaktion der Spieler |
|---|---|
| Wildlands (2017) | Beliebt, aber stark Co-op-orientiert |
| Breakpoint (2019) | Kritik wegen Mikrotransaktionen, fehlender Identität |
| NFT-Experiment (2021) | Sehr negative Community-Reaktionen |
Mit „Project Over“ scheint Ubisoft gezielt das Vertrauen der langjährigen Fans zurückgewinnen zu wollen – mit einer klaren Ausrichtung auf taktisches, realistisches Gameplay.
Wann wird das Spiel vorgestellt?
Laut aktuellen Infos strebt Ubisoft eine Veröffentlichung im Herbst 2026 an.
Eine offizielle Enthüllung könnte bereits bei The Game Awards erfolgen – dies wird von Insidern derzeit als wahrscheinlich angesehen.
Ghost Recon könnte vor einem der größten Richtungswechsel seiner Geschichte stehen. Die Rückkehr zu taktischen Kernmechaniken, kombiniert mit moderner Technologie in der Unreal Engine 5, hat das Potenzial, die Serie wieder stärker an ihre Ursprünge anzunähern. Ob Ubisoft dieses Versprechen auch spielerisch einlöst, bleibt abzuwarten.
Was ist eure Meinung?
Freut ihr euch über die Rückkehr zum taktischen Realismus – oder hättet ihr lieber wieder ein offenes Koop-Sandbox-Erlebnis wie in Wildlands?
Schreibt es gerne in die Kommentare!


Ich bin neugierig auf die neuen Features. Vielleicht wird es besser als die letzten Teile.
Ein realistisches Szenario klingt gut, aber ich hoffe, dass das Spiel auch Spaß macht.
Die Unreal Engine 5 könnte das Spiel wirklich besser machen. Ich bin gespannt auf mehr Infos.
Es klingt interessant, dass sie wieder zum taktischen Gameplay zurückkehren. Mal sehen, wie es wird.